Inhalt: Der Kurzfilm „Verwandlung“ von Regisseur Moritz Brandes erzählt von einem Hobby-Schauspieler, der Fiktion und Realität nicht mehr voneinander unterscheiden kann, sobald ihn eine Kamera filmt. Der Künstler spielt bei jeder Gelegenheit bekannte Szenen der Filmgeschichte nach und zeichnet sich dabei mit der eigenen Videokamera auf. Seine Übungen finden auch in der Öffentlichkeit statt, womit er seine Mitmenschen ungewollt belästigt. Bevor dieser Zustand außer Kontrolle gerät, beschließt er, sein Hobby aufzugeben und vergräbt seine Videokamera im Wald. Doch egal wann und wo er von einer Kamera gefilmt wird, denkt er erneut, er sei mitten in einer Filmszene. Selbst als er von der Polizei festgenommen wird, kann er diesem Zwang nicht widerstehen.